In der Rubrik „besondere Geschehnisse“ gibt es seit dem 1. September eine „Mittelgesichtsprellung“ zu vermelden. Mit anderen Worten: ein Vollschlag in die Fresse. Wie durch ein Wunder passierte der Nase kaum etwas – von ein paar Knorpel-Knister-Knatter-Kapriolen abgesehen. Dafür bildete sich aber unter dem sichtbaren Mittelgesicht ein heftiger Bluterguss, den man immer sehen kann, sobald ich meine Oberlippe nach oben klappe. Hier ein Bild von der Quetschung…

Stellt sich die Frage: Wie passiert so etwas? Es gibt mehrere Möglichkeiten.
1. Man spielt Fußball, prallt beim Kopfball mit voller Wucht gegen den Hinterkopf seines Gegners. Und weil das im Wedding passiert, traut man sich nicht, daraus ein großes Ding zu machen.
2. Man macht eine Art Kampftanz, konzentriert sich einen Moment zu sehr auf den Tanz und sieht den kämpferischen Fuß nicht auf sein Mittelgesicht zurasen.
3. Eine ganz normale Schlafverletzung.
4. Ein Wunder, ein Zeichen von oben, eine Art Marienerscheinung unter der Oberlippe. Seht ihr denn nicht, dass der Bluterguss die Form eines Apostels mit Sombrero hat? Schaut genau hin.
In diesem Sinne.
Haut rein!



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