Fußball muss nicht immer Glückspiel sein. Bei investigativen Recherchen in Übersee gelang es Parallel, einen brasilianischen Linienrichter in flagranti zu erwischen. Richtig undercover musste ich jedoch nicht arbeiten, schließlich machte der Herr keinerlei Anstalten, sein korruptes Verhalten zu kaschieren. Im Gegenteil: Der Mann, von Parallel einfach nur „Der Tropen-Hoyzer“ genannt, ließ sich vor aller Augen bestechen… Was die Fans angesichts dieser Bilder wohl dachten?

Bild 1: Zwei Herren schleichen sich an den Linienrichter an, diskutieren kurz und geben ihm einen Bündel Geldscheine. Währenddessen läuft das Spiel normal weiter.
Bild 2: Der Linienrichter steckt das Geld in die Brusttasche und wirft endlich mal wieder einen Blick aufs Spielfeld. Da er „nur“ Linienrichter ist, hat er genügend Platz in der Brusttasche, wo normalerweise die rote und gelbe Karte stecken.
Bild 3: Nach erfolgreicher Verhandlung und getätigter Geldübergabe bietet sich gleich die Gelegenheit für eine Entscheidung. Der Linienrichter zeigt auf Eckball, das Publikum und selbst die Spieler wundern sich. Keiner der Kicker hatte mit diesem Eckball gerechnet, alle hatten sich schon zur Spielfeldmitte orientiert.
Fazit: Im Vergleich zum Tropen-Hoyzer war der echte Hoyzer geradezu ein Meister der Diskretion.


