Archiv der Kategorie 'Events'

“Alexa am Alexanderplatz” oder “Der Mensch ist ein Tier”

Der Mensch ist ein Tier, ein anderes Fazit lassen die zum Teil egozentrierten Beobachtungen bei der Eröffnung des Alexa am Alexanderplatz nicht zu. Wie in einer Büffelherde wurde gestrampelt, gedrückt, geschnauft - mit dem Unterschied, dass das Sozialverhalten der Büffel auf Tier-Dokus irgendwie organisierter scheint. Und weil ich selbst Teil der Masse war, strampelte, drückte und schnaufte ich selbst wie ein wildes Rind. Ich bin keinen Deut besser.

So blieb mir nur die Möglichkeit, die Decke im Eingangsbereich zu fotografieren, auf der sich ganz vage die Horde spiegelt.

Alexa

Kiki Blofeld vs. enge Black Jeans und weiße Turnschuhe

Reggae-Karpfen, Uwe Banton, Ganjaman, Fitta Warri, übermotivierte Akne-Rasta-Teens und Dreadlock-Rentner, ich war schon ziemlich erstaunt über die Kombination, die ich vergangenen Freitag im Kiki Blofeld beim “Ethiopian Millenium Bashment” erleben durfte. Aber Fakt ist: Jeder grauhaarige, 71-Jährige Hartz-IV-Reggae-Sänger ist mir lieber als irgendwelche Mitte-Typen in neuerdings engen schwarzen Jeans, weißen Turnschuhen, Hut und kurzen Jäckchen, die alle paar Minuten zwischen Schönhauser-Allee-Arcaden und Oranienburger Straße vorbeilaufen. Durchschnittsalter: 22 Jahre, nach dem Zivi aus Regensburg nach Berlin gezogen. Und hier wird dann erst mal Germanistik und Anglizistik studiert bzw. angefangen zu studieren. Lieblingslocation: White Trash. An manchen Tagen lässt sich der ein oder andere noch total aufwändig einen Dreitage-Bart wachsen, ganz nebenbei wird der bayerische Akzent abtrainiert. Wirklich unangenehm. Dann sind mir so Hans-Söllner-Typen lieber. Die machen nicht nur schöne Musik, sondern kennen auch die besten Locations - wie das Kiki Blofeld. Hier ein visueller Eindruck vom Bootshaus, wo der Bashment stattfand. Wenn’s warm ist, kann man oben direkt an der Spree am Lagerfeuer sitzen.

 Kiki Blofeld

Geht unbedingt mal hin. Mehr unter: www.kikiblofeld.de

In diesem Sinne.

Criminalize it! (also, den schrecklichen Mitte-Style)


Zitat

"Bewusstsein macht müde, Ohnmacht nicht unbedingt glücklich." (zitiert aus den eigenen Gedanken)

Parallel-Pics

Asphalt-Vogel

Olivenölromantik

Weltaufgang

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Sound

Unnützes Wissen

"Forscher des Magazins 'Science' haben bei einer Studie entdeckt, dass Tänzerinnen bis zu 150 Dollar mehr verdienen können, wenn sie an ihren fruchtbaren Tagen tanzen. Die Gründe dafür geben den Forscher noch Rätsel auf." (gefunden auf "stern.de" unter dem Titel "Fruchtbare Stripperinnen verdienen mehr")

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